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Deutsche Literatur und Weltliteratur
Schriftsteller und ihre Werke

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TŘrkei


Sagen (*500)



http://de.wikipedia.org/wiki/Ergene ...

Die Ergenekon-Legende handelt von den Urspr├╝ngen der vielen Turkv├Âlker Zentralasiens: Nach vernichtenden Niederlagen durch umliegende Reiche zogen sich die letzten verbliebenden G├Âkt├╝rken in ein fruchtbares Tal zur├╝ck und verschlossen es zum Schutz mit einem Eisernen Tor. Nachdem das Volk ├╝ber mehrere Generationen wieder zu Kr├Ąften kam und die Menschen zu zahlreich waren f├╝r das kleine Tal, wurde beschlossen, das Eiserne Tor in Waffen umzuschmelzen. Der Auszug der T├╝rken aus dem Labyrinth der Berge gestaltete sich aber sehr schwer. Erst eine graue Mutterw├Âlfin f├╝hrte die St├Ąmme durch die Schluchten hinaus in die Steppe, wo sie wieder verschiedene Reiche errichten konnten. Diese Geschichte findet sich in verschiedenen Versionen in Zentralasien wieder und beruht auf chinesischen Quellen.



Mahmud al-Kaschghari (1008 - 1105)



http://de.wikipedia.org/wiki/Al-K%C ...

Al-Kaschghari, t├╝rkischer Gelehrter und Lexigraph, schuf um 1080 n. Chr. in Bagdad mit der "Sammlung der Dialekte der T├╝rken" ein wichtiges Werk f├╝r das Studium der t├╝rkischen Sprache, Kultur und Literatur des Mittelalters. In der Einleitung zu seinem Hauptwerk vermerkt der Autor, glaubw├╝rdigen Quellen zufolge habe der Prophet Mohammed erkl├Ąrt: "Erlernt die Sprache der T├╝rken, denn ihre Herrschaft wird lange w├Ąhren!"



Dede Korkut (*1450)



http://de.wikipedia.org/wiki/Dede_K ...

Dede Korkut ist ein zw├Âlfteiliges t├╝rkisches Volksepos aus dem 15. Jahrhundert, in dem "Gro├čvater Korkut" die Erfahrung und die Vernunft der Ahnen verk├Ârpert. Hier die Digitale Original-Handschrift im Archiv der S├Ąchsischen Landesbibibliothek Dresden: Das Buch des Dede Korkut



Evliya Çelebi (1611 - 1684)



http://de.wikipedia.org/wiki/Evliya ...

Evliya ├çelebi bereiste als Leibkavallerist im Hofdienst Sultan Murads IV. verschiedene Gebiete des Osmanischen Reiches, so z.B. Syrien, Pal├Ąstina, Russland, Bulgarien und Ungarn. Zum Schriftsteller wurde er durch die Ver├Âffentlichung seines zehnb├Ąndigen Reisebuches: dem Seyahatn├óme. Wien bezeichnet er als den "Goldenen Apfel" der Osmanen (,den sie allerdings nie bekamen). Eine Sache erstaunt ihn jedoch in ├ľsterreich: "Eine ganz seltsame Sache ist das. In diesem Land und ├╝berhaupt im ganzen Giaurenreiche f├╝hren die Weiber das gro├če Wort und man ehrt sie und achtet sie um der Mutter Maria willen." Quelle: Evliya ├çelebi / "Im Reiche des Goldenen Apfels", ISBN 3-222-11747-0



Halid Ziya Usakligil (1866 - 1945)



http://de.wikipedia.org/wiki/Halit_ ...

Halid Ziya Usakligil gilt in der T├╝rkei als erster Schriftsteller, der in einem westlichem Stil schrieb. Ab 1886 publizierte er seine ersten Romane und Kurzgeschichten. Eng angelehnt an die Literatur der Franz├Âsischen Republik, ist sein Werk "Ask-i memnu" (Verbotene Liebe, 1900), das somit noch vor Thomas Manns "Buddenbrocks" erschien. Durch die Ann├Ąherung zum Naturalismus bringt Halid Ziya bedeutende Neuerungen in die T├╝rkische Literatur seiner Zeit.




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Augsburg, den 3 Sep 2021 22:17:06

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Zitat des Tages

Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht,
ganz wenige nur sich selbst.

Lucius Annaeus Seneca (1 n.Chr. - 65 n.Chr.)