pop up description layer

Deutsche Literatur und Weltliteratur
Links aus der Literaturspektrum-Datenbank

Auswahl: Sprache

Auswahl ändern:
Autorensuche Land Zeitraum Sprache Geburtstage Kalenderblätter
Jubiläen 2017 Jubiläen 2018 Jubiläen 2019
Zeitfenster

Suche in der Linkdatenbank:

Autorenübersicht




... Russisch          Russische Literatur bei Wikipedia



Iwan Gontscharow
(1812 - 1891)



http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Gontscharow
Iwan Gontscharow, am 18. Juni 1812 im russischen Simbirsk (heute Uljanowsk) geboren, wurde, während er als Beamter im russischen Staatsdienst arbeitete, zum Schriftsteller eines ergreifenden, einfühlsamen Werkes, das die leidenschaftliche, aber letzendlich unglückliche Liebe zwischen Ilja Iljitsch und der etwas jüngeren Olga Sergejewna zum Thema hat. Mit liebevollem Humor erzählt der Autor vom letzten Lebensjahrzehnt des Adligen Oblomow, der in St. Petersburg mit Dienerschaft wohnt, aus dem Beamtendienst ausgeschieden ist und der kaum aus seinem Bett herauskommt, es sei denn zu gutem Essen. Wie unter einem Vergrößerungsglas präsentiert Gontscharow in Oblomows Traum die einfache dörfliche russische Welt von Oblomowka, dem weit von Petersburg entfernten Herkunftsort des Haupthelden, mit seinen Personen, Geschäften und Speisen, mit seinen Gewohnheiten, seinen Nachlässigkeiten und seinem Aberglauben. Ilja Iljitsch Oblomow, der Gnädige Herr, dessen behütete Kindheit als Gutsbesitzersproß keine Fähigkeit zum Kampf in seiner Seele erzeugt hat, keine Fähigkeit zur Ausdauer, hat dafür einen umso sanfteren, klareren und genügsameren Charakter - eine Schwäche, die von manchem Spitzbuben unter seinen angeblichen Freunden raffiniert ausgenutzt wird. Auf der anderen Seite steht sein echter Freund aus Kindertagen, Andrej Stolz, väterlicherseits Deutscher, ein vielbeschäftigter Geschäftsmann, der aus ganz anderem Holz geschnitzt ist, und der ein ums andere Mal Ilja aus der Not helfen will, meistens aber an der Trägheit Oblomows scheitert. Olga Sergejewna verbindet die beiden Haupthelden. Stolz, ihr Freund und Ratgeber, macht sie mit dem träge dahinsiechenden Ruheständler bekannt, und der schüchterne Oblomow wird für sie zur ersten großen Herausforderung ihres Lebens. Sein einsames Herz fängt sofort Feuer bei Olga, und auch bei ihr selbst zeigen sich die Symptome des Herzwehs, nachdem sie beobachtete, wie sehr sich ihr Objekt der Neugier und der Beschäftigung zum Subjekt einer, wenn auch unbeständigen Leidenschaft entwickelte. Doch Ilja Iljitsch hat zuviel Angst vor dem Gerede der Leute, ist zu träge seiner Verantwortung für sein Gut nachzukommen, wird finanziell betrogen; kurz, er hat Angst vor der Zukunft mit Olga, die diesen unsicheren Weg mit ihm schließlich unter Qualen nicht mehr mitgehen kann. Olga erkrankt und wird gerettet von Stolz. Oblomow erkrankt auch und wird gerettet von einer treusorgenden Haushälterin, die für ihn näht und kocht, ihm jeden Wunsch von den Augen abliest, und die langsam, obwohl es ihr selber unbewußt bleibt, liebende Gefühle für den Gnädigen Herrn entwickelt. So ersteht für Oblomow wieder sein geliebtes Oblomowka im Kleinen, in einem heruntergekommenen Haus auf der Wyborger Seite der Newa.
Weitere Personen dieses kleinen St. Petersburger Kaleidoskops sind der griesgrämige Diener Sachar, die schlaue Köchin Anisja, der betrügerische Iwan Matwejew sowie sein Komplize, der ungehobelte, aber gerissene Tarantjew, der nur am Geld Oblomows interessiert ist. Mit seiner psychologischen Tiefe und Seelendeutung, mit seiner sprachlichen Brillanz und Bilderschau, mit seiner gesellschaftlichen Stellungnahme sowie weisen Einsichten in Liebe, Ehe und Familie ist Gontscharows Roman "Oblomow" ein Meilenstein in der Russischen Literatur.


http://de.wikipedia.org/wiki/Oblomow
Textauszug - über Oblomows Freund, den Deutschrussen Andrej Stolz:
Sie war mit dieser praktischen Erziehung zur Arbeit nicht ganz einverstanden. Sie fürchtete, ihr Sohn würde ein ebensolcher deutscher Bürger werden wie die, von denen sein Vater abstammte. Sie sah die ganze deutsche Nation für einen Haufen von Kleinbürgern an und liebte nicht die Grobheit, Selbständigkeit und den Hochmut, mit denen die deutsche Menge überall ihre durch ein Jahrtausend ausgearbeiteten Bürgerrechte vorzeigte, ebenso wie eine Kuh Hörner trägt, die sie nicht rechtzeitig zu verstecken weiß. Ihrer Ansicht nach gab es in der ganzen deutschen Nation keinen einzigen Gentleman und konnte es auch keinen geben. Sie kannte im deutschen Charakter keine Weichheit, kein Zartgefühl und keine Nachsicht, nichts, was das Leben in besseren Kreisen so angenehm macht, womit man irgendeine Regel umgehen, eine herrschende Sitte aufheben und sich dem allgemeinen Gesetze widersetzen kann. Nein, diese Flegel stürmen auf einen los und berufen sich darauf, was sie einmal abgemacht und was sie sich in den Kopf gesetzt haben, und sind bereit, die Mauer mit dem Kopfe einzurennen, um nur nach ihren Regeln zu handeln.
... Und ihr schwebt für ihren Sohn das Ideal eines Aristokraten vor; obwohl er ein Parvenü, der Abkömmling eines Bürgers ist, ist er doch auch der Sohn einer russischen Edelfrau und ist ein weißer, wunderschön gebauter Knabe, mit so kleinen Händen und Füßen, mit reinem Teint, mit einem klaren, klugen Blicke, wie sie es in reichen, russischen Häusern und auch im Auslande, aber natürlich nicht bei Deutschen, gesehen hat. Und plötzlich sollte er fast selbst Mühlsteine drehen, von den Fabriken und Feldern, ebenso wie sein Vater, voller Fett und Dünger, mit roten, schmutzigen, schwieligen Händen und einem Wolfshunger zurückkehren! Sie schnitt Andrjuscha schnell die Nägel, brannte ihm die Locken, nähte ihm elegante Kragen und Vorhemden, bestellte für ihn in der Stadt Röcke, lehrte ihn, den sinnenden Tönen von Herz zu lauschen, sang ihm von Blumen, von der Poesie des Lebens, flüsterte ihm von einer glänzenden Laufbahn bald eines Kriegers, bald eines Schriftstellers zu, träumte mit ihm von dem hohen Beruf, der manchem zuteil wird ... Und diese ganze Perspektive sollte durch das Klappern des Rechenbrettes, durch das Entziffern der schmierigen Bauernrechnungen, durch den Umgang mit Fabrikarbeitern zerstört werden! Sie begann sogar den Wagen, in dem Andrjuscha in die Stadt fuhr, den Gummimantel, den der Vater ihm geschenkt hatte, und die grünen Handschuhe aus rauhem Leder zu hassen – alle diese groben Attribute eines der Arbeit gewidmeten Lebens. Unglücklicherweise lernte Andrjuscha vorzüglich, und der Vater machte ihn zum Hilfslehrer in seinem kleinen Pensionat. Das wäre noch das wenigste gewesen; aber er setzte ihm, wie einem Handwerksburschen, nach echt deutscher Art ein Gehalt fest: er bekam zehn Rubel monatlich und mußte das durch seine Unterschrift bestätigen.
Tröste dich, gute Mutter, dein Sohn ist auf russischem Boden aufgewachsen – nicht in der Alltagsmenge mit bürgerlichen Kuhhörnern, mit Mühlsteine bewegenden Händen. In der Nähe war Oblomowka. Dort war ein ewiger Feiertag! Dort wurde die Arbeit wie ein Joch von den Schultern abgeschüttelt; dort stand der gnädige Herr nicht beim Morgengrauen auf und ging nicht in die Fabriken an den mit Fett beschmierten Rädern und Federn vorbei.


https://www.weltbild.de/artikel/hoerbuch/oblomow-2-mp3-cds_19302129-1
Den OBLOMOW als Hörbuch, meisterhaft gesprochen von Christian Brückner.




Michail Lermontow
(1814 - 1841)



http://www.bing.com/search?q=Michail+Lermontow
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Michail Lermontow.




Iwan Turgenjew
(1818 - 1883)



http://www.bing.com/search?q=Iwan+Turgenjew
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Iwan Turgenjew.




Fjodor Dostojewski
(1821 - 1881)



http://de.wikipedia.org/wiki/Fjodor_Michailowitsch_Dostojewski
Wikipedia zu Leben und Werk des russischen Schriftstellers Fjodor Dostojewski, einem der bedeutendsten der Russischen Literatur. Einige der bekanntesten Werke sind "Schuld und Sühne" (1866), "Der Idiot" (1868) und "Die Brüder Karamasow" (1880–1881). Dostojewski hatte großen Einfluss auf die expressionistische Literatur in Europa und Amerika. In seinem Roman "Der Idiot" stellt er die Geschichte des Fürsten Myschkin vor, der - wie auch Dostojewski - an Epilespsie leidet, von einem mehrjährigem Klinik-Aufenthalt aus Europa zurückkehrt und an der intriganten St.-Petersburger Gesellschaft scheitert, für die er einfach ein zu guter Mensch ist.

http://www.dostojewski.eu
Eine umfangreiche Dostojewski-Seite mit Zitaten über den großen Schriftsteller Russlands; zum Beispiel schrieb Hofmannsthal über ihn: "Hat die Epoche einen geistigen Beherrscher, so ist es Dostojewski. Seine Gewalt ist unberechenbar, es ist eine wahre Faszination –, er stößt durch die soziale Schilderung hindurch ins Absolute, ins Religiöse." Weitere Highlights dieser Webseite sind die Themenkomplexe FAMILIE, ZEITGESCHEHEN, FRAUEN und eine Foto-GALERIE.




Leo Tolstoi
(1828 - 1910)



http://www.perlentaucher.de/autoren/8681.html
Eine Biographie über Tolstoi, sowie Links zu seinen Romanen und anderen Werken und deren Rezensionen.

http://www.die-leselust.de/buch/tolstoi_leo_karenina.htm
Werkbeschreibung zu Tolstois "Anna Karenina".

http://www.die-leselust.de/buch/tolstoi_kreutzersonate.htm
Werkbeschreibung zu Tolstois "Kreutzersonate" und kleine Leseprobe.




Nikolai Leskow
(1831 - 1895)



http://www.bing.com/search?q=Nikolai+Leskow
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Nikolai Leskow.




Anton Tschechow
(1860 - 1904)



http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/?id=526374
STERN-Artikel über den bedeutenden russischen Erzähler und Dramatiker anlässlich seines 100. Todestages im Jahre 2004.

http://www.odysseetheater.com/tschechow/tschechow.htm
Über Leben und Werk Anton Tschechows, der u.a. die Dramen "Die Möwe", "Onkel Wanja" und "Drei Schwestern" schrieb, informiert hier eine Seite des Odyssee-Theaters aus Österreich. Mit Fotos und Links zu anderen Seiten zu Tschechow und seinem Umfeld.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Tschechow
Artikel der freien Enzyklopädie Wikipedia über Anton Pawlowitsch Tschechow, mit Links zu Tschechow-Zitaten, seinen Werken im russischen Original und zu seiner Geburtsstadt Taganrog.




Maxim Gorki
(1868 - 1936)



http://de.wikipedia.org/wiki/Maxim_Gorki
Lebensstationen von Maxim Gorki (eig. Alexei Maximowitsch Peschkow) bei Wikipedia. Bekannte Werke des russischen Schriftstellers sind z.B. das Theaterstück "Nachtasyl" und der Roman "Die Mutter", der zum Klassiker des "Sozialistischen Realismus" in der Sowjetunion wurde.

http://www.litera.ru/stixiya/authors/gorkij.html
Gedichte von Maxim Gorki auf Russisch. Eine russische Poesie-Seite auf der auch eine Vielzahl weiterer russischer Autoren vertreten ist.

http://www.versalia.de/bio_detail.php?nr=29&schriftsteller=Gorki,%20Maxim
Kurzbiographie von Maxim Gorki, ein Textauszug, eine Werksübersicht und Links zu Rezensionen einiger Gorki-Werke, darunter "Die Mutter" - zu finden in diesem Literaturportal.




Boris Pasternak
(1890 - 1960)



http://www.bing.com/search?q=Boris+Pasternak
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Boris Pasternak.




Ilja Ehrenburg
(1891 - 1967)



http://de.wikipedia.org/wiki/Ilja_Grigorjewitsch_Ehrenburg
Umfangreicher und detaillierter Wikipedia-Artikel über den russisch-sowjetischen Schriftsteller Ilja Ehrenburg. Sein Roman "Tauwetter" gab einer ganzen Geschichtsperiode nach Stalins Tod den Namen.




Lew Kopelew
(1912 - 1997)



http://www.bing.com/search?q=Lew+Kopelew
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Lew Kopelew.




Alexander Solschenizyn
(1918 - 2008)



http://www.bing.com/search?q=Alexander+Solschenizyn
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Alexander Solschenizyn.




Tschingis Aitmatow
(1928 - 2008)



http://de.wikipedia.org/wiki/Tschynggys_Aitmatow
Tschingis Aitmatow war ein in russischer Sprache schreibender kirgisischer Schriftsteller, der sich auch politisch engagierte - als Abgeordneter des Obersten Sowjet der UdSSR und als Botschafter für die Sowjetunion und Kirgisistan. Aitmatows bekanntestes Werk ist die Erzählung "Djamila".

http://de.wikipedia.org/wiki/Dshamilja
Die Erzählung "Dshamilja" (1958) war Tschingis Aitmatows Abschlussarbeit am Gorki-Institut für Literatur in Moskau und handelt von der Liebesgeschichte zwischen der verheirateten Dshamilja, deren Mann an der Front kämpft, und dem scheuen Danijar, der ungeahnte Qualitäten offenbart. 1969 wurde das Buch in der Sowjetunion verfilmt (deutscher Filmtitel: "Sehnsucht nach Djamila").

http://www.welt.de/kultur/article2088313/Schriftsteller_Tschingis_Aitmatow_gestorben.html
Artikel der Tageszeitung "DIE WELT" zum Tod von Tschingis Aitmatow im Jahr 2008.




Juri Rytchëu
(1930 - 2008)



http://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Sergejewitsch_Rytcheu
Leben und Schaffen des tschuktschischen Schriftstellers Juri Rytcheu, der als bekanntester literarischer Vertreter der sowjetischen Polarvölker gilt und der seine Romane vorwiegend auf Russisch schrieb, erklärt dieser Wikipedia-Artikel.

http://www.freitag.de/2008/21/08211601.php
Durch die Wolken gegangen - Ein Artikel der Ost-West-Wochenzeitung FREITAG zum Tod von Juri Rytchëu im Mai 2008.




Jewgeni Jewtuschenko
(*1932)



http://de.wikipedia.org/wiki/Jewgeni_Jewtuschenko
Leben und Werk des bekannten russischen Dichters und Schriftstellers.

http://www.welt.de/data/2003/07/18/136611.html
Die WELT zum 70. Geburtstag von Jewgeni Jewtuschenko.


Schwedisch          Schwedische Literatur bei Wikipedia




August Strindberg
(1849 - 1912)



http://www.bing.com/search?q=August+Strindberg
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach August Strindberg.




Selma Lagerlöf
(1858 - 1940)



http://www.bing.com/search?q=Selma+Lagerlöf
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Selma Lagerlöf.




Astrid Lindgren
(1907 - 2002)



http://de.wikipedia.org/wiki/Astrid_Lindgren
Leben und Werk von Astrid Lindgren, der weltbekannten schwedischen Kinderbuchautorin, die solch berühmte Figuren wie Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter oder Kalle Blomquist schuf, beschreibt hier ein Wikipedia-Artikel; er bietet darüberhinaus eine chronologische Übersicht sämtlicher, auf Deutsch erschienener Bücher der Schriftstellerin und verweist auf gute andere Webseiten im Internet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pippi_Langstrumpf
"Pippi Langstrumpf" - im Winter 1941 für ihre kranke Tochter als mündliche Geschichte erfunden - ist die bekannteste Schöpfung von Astrid Lindgren. Pippi lebt zusammen mit der Meerkatze "Herrn Nilsson" und einem Pferd alleine ohne Eltern in der Villa Kunterbunt, macht allerlei Schabernack und erlebt viele Abenteuer mit ihren Freunden Tommy und Annika. "Pippi Langstrumpf" wurde 1969 in einer schwedisch-deutschen Koproduktion verfilmt, mit Inger Nilsson in der Rolle der frechen rot-zopfigen Pippi.

http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/astrid-lindgren/
Ausführliche Biographie von Astrid Lindgren, mit vielen Hintergrundinformationen und Fotos bei FEMBIO. Ursprünglich hatte Lindgren gar nicht vor, Schriftstellerin zu werden; aber nachdem ihr spontan die Geschichte der Pippi Langstrumpf für ihre Tochter eingefallen war, musste sie die Figur einfach schriftlich fixieren, die Jahre später dann Kinder auf der ganzen Welt liebgewannen.




Per Wahlöö
(1926 - 1975)



http://www.bing.com/search?q=Per+Wahlöö
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Per Wahlöö.




Henning Mankell
(1948 - 2015)



http://de.wikipedia.org/wiki/Henning_Mankell
Henning Mankell, schwedischer Schriftsteller, Dramaturg und Theaterleiter, hinterläßt der literarischen Welt nicht nur seine Kriminalromane um den Kommissar Wallander, die zu internationalen Bestsellern wurden, sondern auch mit "Treibsand - Was es heißt, ein Mensch zu sein" eine berührende Sammlung autobiographischer Anekdoten und von Gedankengängen zu verschiedenen ihn besonders bewegenden Themen. So erfährt man, warum er nachts immer ein Licht brennen lassen musste, um schlafen zu können, warum Mankell aus der Schule geflohen ist, und sich auf eine ungewisse Zukunft als mittelloser junger Mensch in Paris eingelassen hat, was die kommende europäische Eiszeit mit dem Atommüll der gegenwärtigen Generationen zu tun hat und daß der Mensch schon seit Urzeiten einen Sinn für Kunst gehabt haben muss; man erfährt, welche Kunstwerke ihn besonders berührt haben und zu Überlegungen inspirierten, was es bedeutet sterben zu müssen und wie doch kleine Begebenheiten, die der Autor in Portugal, in Spanien und in Griechenland erleben durfte, sein Leben bereicherten. Immer wieder kommt Mankell auf seine Kindheit im nordschwedischen Sveg zurück und auf seine Erlebnisse in Afrika, wo er eine Zeitlang lebte (in Sambia und in Mosambique) wo er mit jungen Menschen Theater probte und inszenierte. Momente von Todesgefahr, unendlichem Glücksgefühls, entsetzlichem Leids und schockierender Tragödien werden dem Leser dabei nicht vorenthalten. Mankells anektotische Rückschau auf sein Leben ist letztendlich auch eine literarische Therapie, die die Gedanken und Erinnerungen sortieren und auf einen Weg bringen sollen, angesichts des letzten Weges, der jeden Menschen erwartet.


Spanisch          Spanische Literatur bei Wikipedia




Miguel de Cervantes
(1547 - 1616)



http://gutenberg.spiegel.de/autoren/cervante.htm
Im Projekt Gutenberg: das erste und zweite Buch von Don Quijote.

http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/cervantes.htm
Auf dieser Seite erfährt man einiges über Cervantes wie auch über Don Quijote, sein Hauptwerk.




Lope de Vega
(1562 - 1635)



http://www.bing.com/search?q=Lope+de+Vega
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Lope de Vega.




Pedro Calderón de la Barca
(1600 - 1681)



http://www.bing.com/search?q=Pedro+Calderón+de+la+Barca
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Pedro Calderón de la Barca.




Rubén Darío
(1867 - 1916)



http://www.bing.com/search?q=Rubén+Darío
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Rubén Darío.




Juan Ramón Jiménez
(1881 - 1958)



http://www.bing.com/search?q=Juan+Ramón+Jiménez
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Juan Ramón Jiménez.




Federico García Lorca
(1898 - 1936)



http://de.wikipedia.org/wiki/Federico_Garc%C3%ADa_Lorca
Kurzer Wikipedia-Artikel über Federico García Lorca, einen der bedeutendsten spanischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Mit weiterführenden Links zu spanischsprachigen Seiten mit Fotos und Biographien von Garcia Lorca.

http://www.cpw-online.de/lemmata/garcia_lorca_federico.htm
CPW beschäftigt sich in diesem biographischen Artikel vor allem mit Federico García Lorca als Lyriker und Dramatiker.

http://www.perlentaucher.de/autoren/4913/Federico_Garcia_Lorca.html
Rezensionen des PERLENTAUCHER zu einigen Gedichtbänden des spanischen Lyrikers.

http://www.fh-augsburg.de/~harsch/hispanica/Cronologia/siglo20/Lorca/lor_intr.html
Einige Werke von Federico García Lorca auf Spanisch in der Bibliotheca Augustana.




Jorge Luis Borges
(1899 - 1986)



http://www.bing.com/search?q=Jorge+Luis+Borges
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Jorge Luis Borges.




Pablo Neruda
(1904 - 1973)



http://de.wikipedia.org/wiki/Pablo_Neruda
Der chilenischer Dichter und Schriftsteller Pablo Neruda hat sich für die soziale Frage der Bevölkerung in seinem Heimatland eingesetzt und sich politisch engagiert. Sein literarisch bedeutendstes Werk ist "Canto General" (Der große Gesang), welches in 15.000 Versen die leidvolle Geschichte des amerikanischen Kontinents beschreibt.

http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1971/neruda-speech.html
Pablo Nerudas Ansprache bei der Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur 1971.

http://www.freitag.de/2004/29/04291701.php
Die Ost-West-Wochenzeitung "Freitag" würdigt Pablo Neruda anlässlich des 100. Geburtstages im Jahr 2004.

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/denkmal/aufloesung/22122/index.html
Pablo Neruda - Lesetipps von 3sat-DENKmal: "Ich bekenne, ich habe gelebt - Memoiren", "Der große Gesang - Gedichte", "Liebesgedichte - Spanisch-deutsch", "Liebesbriefe an Albertina Rosa" und andere Bücher mit einem entsprechenden Kurzkommentar.




Ernesto Sabato
(1911 - 2011)



http://www.bing.com/search?q=Ernesto+Sabato
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Ernesto Sabato.




Octavio Paz
(1914 - 1998)



http://www.bing.com/search?q=Octavio+Paz
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Octavio Paz.




Gabriel Garcia Marquez
(1927 - 2014)



http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriel_Garc%C3%ADa_M%C3%A1rquez
Dem kolumbianischen Journalisten und Schriftsteller Gabriel Garcia Marquez gelang 1967 mit dem Roman "Hundert Jahre Einsamkeit" der literarische Durchbruch. Weitere bekannte Romane des Nobelpreisträgers sind "Chronik eines angekündigten Todes" und "Die Liebe in den Zeiten der Cholera". Kurzer Artikel bei Wikipedia.

http://www.dieterwunderlich.de/Garcia_Marquez_100.htm
"Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel Garcia Marquez - eine Buchbesprechung von Dieter Wunderlich.

http://www.die-leselust.de/buch/marquez_garbriel_chronik.htm
Kurze Inhaltsangabe des Romans "Chronik eines angekündigten Todes". Eine Rezension der LESELUST aus Berlin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Von_der_Liebe_und_anderen_ Dämonen
Im Herbst des Jahres 1949 werden im Norden Kolumbiens, an einer Bucht des Karibischen Meeres, die Überreste des Klosters Santa Clara abgerissen. García Márquez, ein junger Journalist, wird hingeschickt, um sich die Sache anzusehen: Ein Grab in der Nähe des Altars wird geöffnet und hinaus quillen eine Unmenge an roter Haare, meterlang und kaum zu bändigen, die wohl von dem dort begrabenen Mädchen stammten, von Sierva María de Todos los Ángeles, der einzigen Tochter des zweiten Marqués von Casalduero. Gabriel García Márquez erinnerte sich an eine Legende, die ihm die Großmutter erzählte: von einer jungen Marquésita aus dem späten 18. Jahrhundert, die ihre roten Haare wie eine Schleppe trug und die in den Dörfern der Karibik für ihre Wunder verehrt wurde. Der Schriftsteller entwirft Jahrzehnte später im Roman "Von der Liebe und anderen Dämonen", der 1994 erschien, die Geschichte dieses Mädchens, das von ihren Eltern nicht geliebt bzw. vernachlässigt wird, das bei den schwarzen Sklaven im Gehöft großgezogen wird, das deren Gewohnheiten und deren Fähigkeiten erwirbt - fast übernatürliche Begabungen - die ihm später zum Verhängnis werden. Zuerst glaubte man, sie bekäme die Tollwut, weil sie von einem Hund gebissen worden war, später erkannte die Äbtissin von Santa Clara nur noch Zeichen des Teufels in den wunderbaren Ereignissen, die das Mädchen scheinbar auslöste. Pater Cayetano Delaura, eigentlich mit dem Exorzismus dieses widerborstigen, aber himmlischen Geschöpfs beauftragt, erfährt wohl zum ersten Mal in seinem Leben wirklich den Heiligen Geist, als er das Mädchen sieht und mit ihm sprechen kann. Für ihn ist sie seine Erfüllung, für die Äbtissin ist sie der Teufel, für ihre Mutter ist sie eine Mißgeburt, für den Bischof eine Aufgabe, die Dämonen zu besiegen, für den Arzt Abrenuncio ist sie ein ungezogenes Mädchen, für den Vater eine Quelle der Trauer und der Schuld und für ihre Mitgefangene Martina ist sie das Tor zur Freiheit. Die Liebe, der Tod, die angeblichen Damönen, die Besessenheit den Teufel auszutreiben, die Offenbarung des Heiligen Geistes, das pralle Leben des Spanischen Vizekönigreiches und die geistigen Quellen dieser Zeit, die oft in Europa liegen, das alles bringt García Márquez in einen wundervollen Roman, der von Anfang bis Ende eine elementare Erfahrung ist. Tun Sie sich selber einen Gefallen, und blättern Sie nicht voraus ...




Mario Vargas Llosa
(*1936)



http://www.mvargasllosa.com/menubn.htm
Offizielle Web-Seite von Mario Vargas Llosa, einem der bedeutendsten lateinamerikanischen Autoren der Gegenwart.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Vargas_Llosa
Kurzer Lebenslauf des peruanischen Schriftstellers, mit einem Werksverzeichnis und einem Link zu seinem Roman "Das Paradies ist anderswo".

http://heimat.de/theater-k/prod/frb/frb1.htm
"Der Hauptmann und sein Frauenbataillon" - Kurzbeschreibung des Stücks und ein Auszug aus dem Roman von Vargas Llosa auf einer Seite des "Theater K" aus Aachen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/literaturnobelpreis_geht_an_mario_vargas_llosa_1.7881487.html
Der Künstler als politisches Chamäleon - die NZZ zur Verleihung des Nobelpreises 2010 an Mario Vargas Llosa, der damit eine schon seit langem fällige höchste literarische Ehrung erhält.




Isabel Allende
(*1942)



http://www.bing.com/search?q=Isabel+Allende
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Isabel Allende.


Tschechisch          Tschechische Literatur bei Wikipedia




Jaroslav Hasek
(1883 - 1923)



http://members.fortunecity.com/reisenge/PRAG/Hasek.htm
Biographie des tschechischen Schriftstellers Jaroslav Hasek. Sein bekanntestes Werk sind "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk".

http://www.radio.cz/de/artikel/36133
Radio Praha zum 80. Todestag von Jaroslav Hasek (2003) - in deutscher Sprache.




Milan Kundera
(*1929)



http://de.wikipedia.org/wiki/Milan_Kundera
Milan Kundera, geboren am 1. April 1929 in der Tschecheslowakei, lebt schon seit langer Zeit in Frankreich. Sein bekanntester Roman, "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins", spielt in der Zeit des Prager Frühlings, als seine tschechische Heimat von der Sowjetarmee okkupiert wurde. Doch eigentlich ist es ein Liebesroman. Mit dem "Buch der lächerlichen Liebe" näherte sich der Autor schon früher dieser Thematik an.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_unerträgliche_Leichtigkeit_des_Seins
Tomas liebt Teresa. Aber Tomas liebt auch andere Frauen, jedenfalls deren Körper. Für ihn ist das leicht. Für Teresa ist es jedoch schwer, seine Untreue zu ertragen. Für Tomas ist die Liebe zu Teresa das Schwere, dem er ausgeliefert ist. Sechs einfache Zufälle spülte Teresa in sein Leben, wie ein gestrandeter Korb mit einem hilflosen Kind kam sie zu ihm; und dieses poetische Bild setzte sich in ihm fest und die Liebe kam über ihn durch diese magischen Bilder. Teresa leidet sehr, schon seit ihrer Kindheit, in der ihr die gefühllose Mutter jede Privatsphäre nahm. Und nun muss sie den Duft von fremden Frauenschößen in Tomas' Haaren feststellen. Sie hat Alpträume, sie träumt vom Tod. Und Tomas leidet mit. Doch er kann von anderen Frauen nicht lassen, denn er ist ein epischer Frauenheld. Einer, der immer etwas klitzekleines Neues bei einer Frau entdecken will. So ein Mann endet als Kuriositätensammler. Oder er zieht mit Teresa aufs Land, weg von der großen Stadt Prag, wo die Kommunisten ihm keine Luft mehr zum Atmen lassen, wo er nur noch als Fensterputzer arbeiten kann, er, als angesehener Arzt und Chirurg! Hier auf dem Land ist Teresa zum ersten Mal richtig glücklich. Und Tomas vermißt seine Affären auch nicht. Ihr Hund namens Karenin, steht ihnen treu zur Seite, doch das Glück wärt nicht ewig ... DIE UNERTRÄGLICHE LEICHTIGKEIT DES SEINS von Milan Kundera ist ein schweres Buch, ein tief philosophisches Buch: der Zufall und die Liebe, Wahrheit und Lüge, die ewigen Mißverständnisse in einer Beziehung, die Familie als Konzentrationslager und die Bedeutung des Kitsches werden analysiert. Alles mehr oder weniger eingebettet in die Geschehnisse des Prager Frühlings 1968, werden auch Kuriositäten und die Abschweifungen in der menschlichen Begierde thematisiert. Also, kein Kinderbuch! Der Autor schließt mit dem Fazit: Der Mensch kann einem anderen Menschen keine Idylle bieten, kein Paradies. Das kann nur ein Tier! Erst wenn man seine Stärke loslassen kann, wird man wie ein Häschen, mit dem man kuscheln will ...


Türkisch          Türkische Literatur bei Wikipedia




Sagen
(*500)



http://de.wikipedia.org/wiki/Ergenekon-Legende
Die Ergenekon-Legende handelt von den Ursprüngen der vielen Turkvölker Zentralasiens: Nach vernichtenden Niederlagen durch umliegende Reiche zogen sich die letzten verbliebenden Göktürken in ein fruchtbares Tal zurück und verschlossen es zum Schutz mit einem Eisernen Tor. Nachdem das Volk über mehrere Generationen wieder zu Kräften kam und die Menschen zu zahlreich waren für das kleine Tal, wurde beschlossen, das Eiserne Tor in Waffen umzuschmelzen. Der Auszug der Türken aus dem Labyrinth der Berge gestaltete sich aber sehr schwer. Erst eine graue Mutterwölfin führte die Stämme durch die Schluchten hinaus in die Steppe, wo sie wieder verschiedene Reiche errichten konnten. Diese Geschichte findet sich in verschiedenen Versionen in Zentralasien wieder und beruht auf chinesischen Quellen.




Mahmud al-Kaschghari
(1008 - 1105)



http://de.wikipedia.org/wiki/Al-K%C4%81schghar%C4%AB
Al-Kaschghari, türkischer Gelehrter und Lexigraph, schuf um 1080 n. Chr. in Bagdad mit der "Sammlung der Dialekte der Türken" ein wichtiges Werk für das Studium der türkischen Sprache, Kultur und Literatur des Mittelalters. In der Einleitung zu seinem Hauptwerk vermerkt der Autor, glaubwürdigen Quellen zufolge habe der Prophet Mohammed erklärt: "Erlernt die Sprache der Türken, denn ihre Herrschaft wird lange währen!"




Dede Korkut
(*1450)



http://de.wikipedia.org/wiki/Dede_Korkut
Dede Korkut ist ein zwölfteiliges türkisches Volksepos aus dem 15. Jahrhundert, in dem "Großvater Korkut" die Erfahrung und die Vernunft der Ahnen verkörpert. Hier die Digitale Original-Handschrift im Archiv der Sächsischen Landesbibibliothek Dresden: Das Buch des Dede Korkut




Evliya Çelebi
(1611 - 1684)



http://de.wikipedia.org/wiki/Evliya_%C3%87elebi
Evliya Çelebi bereiste als Leibkavallerist im Hofdienst Sultan Murads IV. verschiedene Gebiete des Osmanischen Reiches, so z.B. Syrien, Palästina, Russland, Bulgarien und Ungarn. Zum Schriftsteller wurde er durch die Veröffentlichung seines zehnbändigen Reisebuches: dem Seyahatnâme. Wien bezeichnet er als den "Goldenen Apfel" der Osmanen (,den sie allerdings nie bekamen). Eine Sache erstaunt ihn jedoch in Österreich: "Eine ganz seltsame Sache ist das. In diesem Land und überhaupt im ganzen Giaurenreiche führen die Weiber das große Wort und man ehrt sie und achtet sie um der Mutter Maria willen." Quelle: Evliya Çelebi / "Im Reiche des Goldenen Apfels", ISBN 3-222-11747-0




Halid Ziya Usakligil
(1866 - 1945)



http://de.wikipedia.org/wiki/Halit_Ziya_U%C5%9Fakl%C4%B1gil
Halid Ziya Usakligil gilt in der Türkei als erster Schriftsteller, der in einem westlichem Stil schrieb. Ab 1886 publizierte er seine ersten Romane und Kurzgeschichten. Eng angelehnt an die Literatur der Französischen Republik, ist sein Werk "Ask-i memnu" (Verbotene Liebe, 1900), das somit noch vor Thomas Manns "Buddenbrocks" erschien. Durch die Annäherung zum Naturalismus bringt Halid Ziya bedeutende Neuerungen in die Türkische Literatur seiner Zeit.


Ungarisch          Ungarische Literatur bei Wikipedia




Géza Gárdonyi
(1863 - 1922)



http://www.bing.com/search?q=Géza+Gárdonyi
Das Literaturspektrum empfiehlt die Bing-Suche nach Géza Gárdonyi.




Imre Kertész
(1929 - 2016)



http://de.wikipedia.org/wiki/Imre_Kert%C3%A9sz
Der ungarische Schriftsteller Imre Kertész überlebte als Fünfzehnjähriger die Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald - eine Erfahrung, die immer wieder in seine Werke einfließt: "Roman eines Schicksallosen" (1975), "Kaddisch für ein nicht geborenes Kind" (1990) oder "Galeerentagebuch" (1992). Wikipedia-Artikel zu Leben und Werk des ungarischen Nobelpreisträgers.

http://www.dieterwunderlich.de/Kertesz_roman.htm
Roman eines Schicksallosen - Zusammenfassung und Wertung von Dieter Wunderlich, mit Textzitaten aus dem Werk von Imre Kertész, in dem der Autor seine Holocaust-Erfahrungen als sachlichen, nüchternen Bericht eines Heranwachsenden beschreibt, der dadurch aber umso überzeugender und beeindruckender ist.

http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/2002/kertesz-speech-g.html
Bankett-Rede des ungarischen Schriftstellers anlässlich der Verleihung des Nobelpreises für Literatur im Jahre 2002.



Seite 1 2 3 4 5 6 7 8


Copyright © 2004 - 2017 www.literaturspektrum.de
Alle Rechte vorbehalten
Augsburg, den 12 Jun 2017 08:09:06

Impressum



Zitat des Tages

Es muß ein Spiritus rector in einem Buch seyn
oder es ist keinen Heller werth.

Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799)